Jazztour München 1945

Eintauchen in das jazzige Lebensgefühl der 50er-Jahre

Zwischen München und Berlin entwickelte sich die Jazz-Szene © John Provan

München, 1. Mai 1945. Die amerikanischen Truppen besetzen die „Hauptstadt der Bewegung“ und befreien damit Bayern von der NS-Herrschaft. Wenig später eröffnet der erste Münchener GI-Jazzclub seine Pforten – das war zu dieser Zeit in den großen Städten der Nachkriegszeit nicht ungewöhnlich. Hier traten in den 50er-Jahren dann Legenden wie Count Basie, Ella Fitzgerald oder Duke Ellington auf.

Junge Menschen schwingen das Tanzbein

In München schwingen junge Menschen ebenfalls das Tanzbein inmitten der Trümmer, während auf dem Radiosender „AFN“ ununterbrochen Swing-Musik unter dem Motto „Bouncing in Bavaria“ läuft. Seitdem hat das traditionelle US-Jazzmilieu seine fest verankerte Zweitheimat in Süddeutschland gefunden und diese offenbar nie verlassen.

Jazztour München: Jedes Jahr laden die Organisatoren wieder dazu ein am „Munich Lindy Exchange“ teilzuhaben (der Name ist eine Anspielung auf den schwungvollen Jazztanz „Lindy Hop“). Die Veranstaltung verbindet das urig-bayrische Brauchtum des Oktoberfestes mit lebenslustigen Jazzkursen.

Tag der offenen Tür

Sollten Sie eine Jazzkostprobe vor dem Festival wünschen: „Das Hofbräuhaus“ gibt am Tag der offenen Tür Swing-Schnupperkurse für 12 Euro inklusive Party. Im „Vintage Club“ gibt es Swing-Tanzkurse für alle Schwierigkeitsstufen unter dem Motto „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“. Die Hauptveranstaltung „Opening of the Munich Lindy Exchange“ findet im Herbst nächsten Jahres zum 17. Mal statt. Das genaue Datum wird noch bekanntgegeben. Sie nehmen dort an einem Konzert der Gipsy Jazzband „Swing Lyons“ teil.

Yesterways möchte Ihnen dabei helfen, Ihr persönliches Jazzwochenende in München optimal zu nutzen. Unser Team kümmert sich um Ihren Besuch eines Kostümverleihs für die passende Abendgarderobe vor der Feier, einen „Rund-um-die-Uhr“ Oldtimershuttleservice mit Fahrer, einen Einsteigertanzkurs „Lindy Hop“, einen Einkaufsbummel im „Pomadeshop“ (Spezialshop für Haarstylingprodukte) und einen Friseurbesuch für den typischen Look der 50er-Jahre: zum Beispiel lockige Vintage-Wellen wie Marylin Monroe, akkurater Seitenscheitel für lange Haare, Hochsteckfrisur der Trümmerfrau und Kurzhaarfrisur für den Mann.

Sie logieren zwei bis drei Tage lang in einem von drei einzigarten Hotels im Stil der Fünfziger Jahre im Zentrum von München. Sie besuchen beispielsweise die „Kongressbar“ (eine Cocktailbar im authentischen Ambiente), sitzen bei einem exquisiten Kuchenfrühstück im beliebten 50er-Jahre Café „Jasmin“ und erleben am Tag vor oder nach der Veranstaltung eine einzigartige Stadtführung zum Thema „München in der Nachkriegszeit“ – exklusiv für Sie und Ihre Begleitung.

Genießen Sie ein Kuchenfrühstück im beliebten 50-Jahre „Café Jasmin“ © blog.eventsofa
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