Hochzeit in Venedig

Feiern im Stil der Renaissance

Bei einer Hochzeit in Venedig geht es mit einer Gondel zum Standesamt und zu allen weiteren Feierlichkeiten © Armin Terzer/armin-terzer.com (5)

Die Hochzeitsgondel gleitet sanft über das Wasser der Lagunenstadt und bringt das Hochzeitspaar zum Anlegesteg. Dann: Ein letzter Blick zurück zum Mahagoni-Boot und ein Lebwohl an die Gondolieri. Der zukünftige Ehemann und seine Verlobte sind vor dem berühmten Standesamt „Palazzo Cavalli“ an Ufer gegangen. Von außen blicken sie zuerst neugierig durch die Einzelbogenfenster des Renaissance-Palastes.

Nervös schreitet das Paar die Stufen zum ersten Stock des Anwesens der Familie Cavalli hinauf. Alles duftet hier nach Geschichte. Ein kurzer Blick durch die halbgeöffnete Tür – Freunde und Verwandte der Braut sowie des Bräutigams warten bereits in einem lichtdurchfluteten Saal mit Arkadenfenstern auf die beiden wichtigsten Personen des Tages. Mit anderen Worten: Die Hochzeit in Venedig kann beginnen…

Der Blick auf ganz Venedig verzaubert

Nach der würdevollen Hochzeitszeremonie begeben sich die frisch Vermählten auf den Balkon mit Blick auf die Rialto-Brücke. Hier haben sie die beste Aussicht in ganz Venedig. Überall zwischen der orientalischen Pracht der Paläste und den italienischen Vierteln Castello, Canaletto, Dorsoduro und San Marco verlaufen Wasserwege wie feine Linien auf einem Aquarell.

 

Wenig später sitzt das Brautpaar auf der Terrasse des Hotels „Europa & Regina“. Zusammen mit seinen Gästen beobachtet es, wie das Wasser des Kanales in das Becken von San Marco mündet. Sie hören die Kirchenglocken von „Santa Maria della Salute“ auf der anderen Seite des Wassers zur Messe läuten. In der Ferne erhebt sich die Kirche „San Giorgio Maggiore“ auf einer einsamen Insel im Meer – unter anderem ein traumhafter Ort, um Hochzeitsfotos zu machen und kurz durchzuatmen.

Zur Abendstunde

Zur Abendstunde trinken das Hochzeitspaar und ihre Gäste einen Cocktail in der Nähe des Marcusplatzes. Ein schweigsamer Diener nähert sich inzwischen dem Hochzeitspaar und präsentiert venezianische Masken, aus denen sie zwei auswählen. Die sonstige Garderobe: Das züchtige Ballkleid mit Mieder für die Braut und der typische Röhrenfalten-Wams im Stil der Renaissance für den Mann.

Musik, Tanz und Theater locken

Anschließend geht es mit den Gästen zum Ball. Der Zeremonienmeister begrüßt alle Neuankömmlinge im Saal und fordert sie zum Tanz auf. Das Ensemble spielt eine Reihe an Originalliedern der Renaissance, auf die vor über vierhundert Jahren am Hof in ganz Europa getanzt wurde: „La Volta“, „La Fedelta d’Amore“, „Pavan“, „Gaillard“ und „Saltarello“ stehen zur Auswahl. Erste Wahl ist „La Volta“, da dieser Tanz in Venedig erfunden wurde. Er galt zur Zeit Elizabeth Tudors (1533-1603) und Philipps II. von Spanien (1527-1598) als unzüchtig und sorgte damals für Aufsehen in der gehobenen Gesellschaft.

Frivol und keck geht es weiter mit einer „Commedia dell’arte“ (Pantomime-Darstellung) wie um 1600. Diese frühneuzeitliche Form der Pantomime basiert auf den Figuren des „Pagliaccio“ und „Arlecchino“. Es handelt sich hierbei um eine Theaterdarbietung mit clownesken Charakter in italienischer Sprache.

Würdiger Schluss der Hochzeit in Venedig

Zum Abschluss lässt ein venezianisches Instrumentalstück des Komponisten Gioseffo Guami (1542-1611) Ruhe in die Herzen aller Gäste einkehren. Mit einem Wein in gemütlicher Runde endet das Fest der Liebe. Brautpaar und Gäste kehren in das Hotel ihrer Wahl zurück und haben schließlich Zeit in neuen Erinnerungen zu schwelgen.

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© Hornsby/Pixabay

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