Reich der Nabatäer 1812

Im Reich der Nabatäer: Der Mythos um die Felsengräber in Jordanien

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1812 entdeckte der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt die legendäre Felsenstadt in Jordanien. Auch heute lässt sich Petra wunderbar per Pferd erkunden © Claudia Huldi/Katharina Wieland Müller/pixelio.de (2)

Der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt riskierte am 22. August 1812 sein Leben, um in Jordanien nach einer sagenumwobenen Königsstadt zu suchen: dem Reich der Nabatäer. Sein eigentlicher Auftrag war es als Agent der „African Association“ die Schätze Zentralafrikas für die Briten zu erkunden.

Zufällige Entdeckung

Weil er unerkannt bleiben wollte, gab er sich zunächst als orientalischer Kaufmann aus. Er nahm dazu die Identität des Scheichs Ibrahim an. Auf seinem Weg nach Kairo entdeckte der Schweizer letztendlich die legendäre Felsenstadt in Jordanien.

Wandeln Sie auf den Spuren von Johann Ludwig Burckhardt und entdecken Sie ebenfalls die Wunder des Weltkulturerbes Petra in Jordanien zur besten Reisezeit! Yesterways lädt Sie Anfang September und Mitte Oktober auf eine siebentägige Archäologie-Expedition in den Orient ein.

Diese ZeitReise bieten wir erst wieder 2019 an.
Erster Tag - Ankunft

Sie beziehen Ihr Hotel und genießen die ersten Stunden an diesem magischen Ort.

Zweiter Tag - Felsenspalt Siq und Schatzhaus Khazne al-Firaun

Wahrzeichen des UNESCO-Weltkulturerbe Petra ist das über 2000 Jahre alte, in den Stein gemeißelte, Schatzhaus. Das Farbenspiel des Sandsteines kommt besonders frühmorgens und am Nachmittag zur Geltung. Die beste Aussicht bekommen Sie, wenn Sie den Weg durch die Felsen links neben dem Schatzhaus nehmen. Ortskundige Beduinen führen Sie hinauf.

Dritter Tag - zur freien Erkundung

Diesen Tag haben Sie zu Ihrer freien Verfügung.

Vierter Tag - Königsgräber-Tour: Krypten, Seidengräber und Urnengrab

Sie steigen im kühlen Schatten des Morgens die Treppen zu den Königsgräbern hinauf. Sie sind die größten und wohl beeindrucktesten Bauwerken von Petra. Was wie eine Gruppierung von Einzelgebäuden anmutet, ist in Wirklichkeit eine durchgehende Flucht eines Felsengrabes. Hier treffen Sie überdies auf die Quintessenz der nabatäischen Kultur: die Ehrung der Toten und die Huldigung der Götter.

Fünfter Tag - Heiligtum-Tour: Römisches Theater aus dem 1. Jh. v. Chr., Hoher Opferplatz und Straße der Fassaden

Das über 7000 Besucher fassende Theater erinnert an die Zeit kurz vor der Einverleibung des unabhängigen Nabatäer-Reiches in das Römische Reich. Der kolossale Bau erstaunt durch seine schiere Größe und ein ehemals ausgeklügeltes Drainagesystem. Mit dem Maultier geht es von hier aus 300 Stufen hinauf auf die abgelegene, hohe Opferpfalz. Vor hier aus genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf die Felsenlandschaft des Umlandes.

Sechster Tag - Bergtour „Drei Monumente“: Byzantinische Kirche, Qasr al Bint und Ad Deir Kloster

Am Fuße des Berges liegt eine unscheinbare Höhle. In dieser weist, neben einer Handvoll Mosaike, nur eine unbedeutende Markierung auf der Innenwand darauf hin, dass dieser Ort einst als byzantinische Kirche gedient haben soll. In direkter Nähe befindet sich der quadratische Tempel Qasr Al-Bint. Auf dessen Dach wurden einst die Heiligen Rituale der Nabatäer vollzogen.

Mühsamer Weg nach oben

Nur über einen verschlungenen Pfad gelangen Sie über 800 Stufen zum Kloster Ad Deir. Denken Sie daran: Je mühsamer der Weg – desto erfüllender das Ziel.

Siebter Tag - Abreise und Rückfahrt zum Flughafen von Amman oder Aquba

Vom Hotel geht es zum Flughafen und zurück in Ihre Heimat.

Neben dem berühmten Schatzhaus Khazne al-Firaun erkunden Sie beispielsweise die Königsgräber, Seidengräber und das Urnengrab. Ein privater deutschsprachiger Reiseleiter begleitet sie. Einen besonderen Anblick bietet zudem die Straße der Fassaden mit großen und kleineren Gräbern. Diese beherbergten einst wertvolle Schätze einer untergegangenen Zivilisation.

Unser Yesterways Geheimtipp: Buchen Sie ganz einfach eine Ganztagestour in das Naturschutzgebiet Wadi Rum dazu. Erleben Sie dort die Wüste in all ihrer prächtigen Form und Farbe. Bizarre Felsformationen, die sich unter einem ewig weiten Himmel erstrecken, weisen den Weg zum Horizont.

Kirche, Kloster und Tempel

Besuchen Sie außerdem eine byzantinische Kirche am Fuß des Wüstengebirges. Der Tempel der Duschara, Qasr al Bint, befindet sich ganz in ihrer Nähe. Er zeugt davon, dass Religion und Bestattungskult eine wichtige Rolle in dem Leben der Nabatäer spielten. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich wiederum das Ad Deir Kloster – eine monumentale Hinterlassenschaft des 1. Jahrhunderts nach Christus. Nach neuestem Forschungsstand soll es sogar das Mausoleum eines nabatäischen Königs sein.

Zusätzliche Tagesausflüge

Folgende Tagesausflüge lassen sich problemlos dazu buchen: Eine Jeep-Tour durch die archäologische Zone Al Beidha bei Siq al-Barid, ein Halbtagesausflug zum Grab des Obelisken und eine Besichtigung der Kreuzritterburg Qal’at ash-Shawbak.

Zu Ihrer Information: Wir arbeiten mit einheimischen Reiseführern vor Ort zusammen. Zudem gibt das Auswärtige Amt regelmäßig Hinweise zur Sicherheitslage heraus, die wir prüfen.

Entfesseln Sie Ihren inneren Archäologen
und begeben Sie sich auf eine mystische Zeitreise.
Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.